Karriereberatung

 Startseite » Karriereberatung » Nach dem Job » Sabbatical 

Sabbatical

Was einst die Professoren mit ihrem Forschungssemestern vorgelebt haben, hat sich in der Arbeitswelt mittlerweile etabliert: das Sabbatjahr. Ein Sabbatjahr ist eine Zeit der beruflichen Auszeit bis zu zwölf Monaten, mit dem Ziel, in dieser Zeit etwas anderes zu machen. Es gibt viele Gründe für ein Sabbatjahr: eine Weiterbildung, eine Weltreise, ein soziales Jahr, Zeit im Kloster oder Zeit für eine berufliche Neuorientierung, um nur einige zu nennen. 

Reif für die Insel?
Jeder zweite in Deutschland wünscht sich, zumindest einmal im Leben dem Alltag des »Käfigs Büro« zu entfliehen und ein Jahr Pause einzulegen. Besonders für stressige Stellen ist dies eine interessante Alternative: die Mitarbeiter kommen ausgeruht wieder zurück. Bis jetzt bieten allerdings nur 3% aller Unternehmen ein Sabbatical an, wird aber im Zuge des Fachkräftemangels als wirksames Recruiting-Werbemittel immer mehr erkannt. Arbeitnehmer sollten wissen: Es besteht kein Rechtsanspruch auf ein Sabbatjahr. Der Vorgesetzte muss einverstanden sein, und es sollten keine betrieblichen Gründe dagegen stehen. 

Gründliche Vorbereitung
Wer ein Sabbatjahr plant, sollte mit einer längeren Vorlaufzeit für die Planung rechnen. Zunächst sollte das Gespräch mit dem Vorgesetzten vorbereitet und gesucht werden. Ist das Thema Sabbatical noch nicht etabliert, fragen Sie sich, wie Sie ihn davon überzeugen können, dass auch der Arbeitgeber davon profitiert. Dazu kommt (insbesondere bei Auslandsaufenthalten):

  • Wie steht Ihr Lebenspartner zu dem Sabbatjahr?
  • Wie führen Sie Ihren Arbeitsvertrag fort?
  • Wie gestalten Sie die finanzielle Planung?
  • Wie werden Sie sich sozialversichern?
  • Wie gestalten Sie Ihre Steuern, Geldverkehr, Post etc.?
  • Welche Vereinbarungen treffen Sie bezüglich Ihrer Rückkehr in den Job?

Ihre Situation
Jeder Arbeitgeber hat seine Rahmenbedingungen für das Thema Sabbatjahr (oder eben noch keine). Und jeder »Sabbat-Willige« hat etwas anderes vor. Von daher ergibt sich: Ihre Vorgehensweise wird sich daran anpassen müssen. Lassen Sie uns darüber sprechen.