


Jeder redet von der Notwendigkeit guten Netzwerkens. Online-Netzwerk-Foren wie Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter, um nur einige zu nennen, boomen trotz bekannter Gefahren des Datenmissbrauchs. Netzwerken wird mit einschlägigen Schlagworten oder Titeln wie »Der Schlüssel zum beruflichen Erfolg« oder »Schneller zum Erfolg durch Networking« belegt. Was hat es damit auf sich, und wie geht das, gutes Netzwerken?
Netzwerken = V2? (Vetternwirtschaft und Vitamin B)
Unter Netzwerken versteht man den positiven Aufbau von beruflich und privat wertvollen Kontakten, die Pflege von Beziehungen und den dauerhaften Erhalt. Ziel ist es, sich fachlich auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen, Türen zu öffnen und sich Vorteile zu verschaffen.
Netzwerken ist aber weit mehr als nur Vetternwirtschaft, Vitamin B, Bildung von Seilschaften oder gar der berühmt-berüchtigte »Kölsche Klüngel«. Im Zentrum stehen eine offene Kommunikation und eine Ehrlichkeit im Umgang miteinander.
Voraussetzung für ein gutes Netzwerken ist »emotionale Intelligenz«. Daniel Goleman hat in seinem gleichnamigen Buch nachgewiesen, dass emotional aufgeschlossene Menschen im Beruf überdurchschnittlich erfolgreich sind. Beispielsweise kommen sie schneller an gewünschte Informationen, die ihnen einen (Wettbewerbs-)Vorteil verschaffen.
Nebenbemerkung: Ein weiterer, nicht unwesentlicher Vorteil des Netzwerkens ist, dass ca. 40% der Jobs durch gute Kontakte vergeben werden.
Netzwerk ist nicht gleich Netzwerk
Bei einem guten Netzwerken kommt es nicht darauf an, möglichst viele Kontakte zu haben, sondern qualitativ wertvolle. Networking ist dabei keine Einbahnstraße, sondern lebt von gegenseitigem Geben und Nehmen – und dies sollte man gerne tun.
Dabei sind Netzwerkkreise einer Person genauso individuell wie sie selbst auch. Um ein Netzwerk für sich aufzubauen, sollten Sie immer bei Ihrer eigenen Situation, in der Sie sich befinden, ansetzen. Analysieren Sie:
Netzwerken kann man lernen
Erarbeiten Sie, immer ausgehend von Ihrer persönlichen Situation, wie Sie
