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Burn-out

Das aus dem Englischen abgeleitete Wort bedeutet »Ausbrennen« und bezeichnet einen schweren emotionalen Erschöpfungszustand. Burnout ist in der International Classification of Deseases nicht als Krankheit, sondern als ein Problem der Lebensbewältigung gekennzeichnet. Dennoch kann ein Burnout-Syndrom kann nur von einem Arzt diagnostiziert werden. Entsprechende Therapien und Klinikaufenthalte werden ärztlich verordnet.

 

Burnout – eine Modekrankheit?
Leider ist das Thema Burnout im Zuge der öffentlichen Diskussion ziemlich breitgetreten worden. Da ist von Prominenten zu lesen und zu hören, die öffentlich von ihren Erlebnissen berichten. Da gibt es Darstellungen, die die Meinung vertreten, Burnout sei ein Problem einer bestimmten sozialen Schicht, und schließlich mehren sich Stimmen von Unmut in der Öffentlichkeit wegen Missbrauchs der Krankheit, sicherlich mit einigem Recht. Aber alles »public discussing« kann nicht an der Tatsache vorbei, dass es sich bei Burnout um einen sehr ernst zu nehmenden Zustand handelt, der therapiert werden muss.

 

Berufliche Wiedereingliederung nach Burnout
Planen Sie, nach einem durchlittenen Burnout beruflich langsam wieder einzusteigen? Dann sollten Sie sich eine gute professionelle Begleitung für die erste Zeit suchen, damit Sie nicht wieder die gleichen Fehler begehen, aus Gewohnheit oder weil Ihre Lebensumstände es nicht zulassen. Jeder von uns kann einige Dinge in seinem Umfeld anders gestalten. Im Vordergrund stehen Ihre Gesundheit und Ihre Lebenszufriedenheit. Bearbeiten Sie zum Beispiel Fragen wie:

 

  • Was sind meine persönlichen Stressoren?
  • Wie gehe ich mit meiner Leistungsfähigkeit um?
  • Was werde ich anders gestalten?
  • Wo gegebenenfalls »Programm abspecken«?
  • Wie gestalte ich meine Erreichbarkeit?
  • Wie gestalte ich meine private Zeit?
  • Wo ist der persönliche Raum für mich?